Ein Text von Albrecht Gauterin, Stadtverordneter, junger Familienvater und Unternehmer; sowie Sebastian Wollny, Ortsvorsteher und Vorsitzender des TV Okarben, außerdem Angestellter / Doktorrand
„Du bist keine Schönheit“ singt Herbert Grönemeyer über sein Bochum. Wir beide kämen niemals auf die auf die Idee, gleiches über Karben zu behaupten, geschweige denn zu singen. Zwar haben wir weder eine pittoreske Altstadt noch ein überregional bekanntes Wahrzeichen. Was unser Karben auszeichnet, ist die gleichzeitige Nähe zur Weltstadt Frankfurt und zur Natur. Diese Stärke wollen wir beide, die wir in Karben aufgewachsen und tief verwurzelt sind, ausbauen.
So schön, wie die Nidda-Renaturierung im Bereich Klein- und Groß-Karben geworden ist, soll sie auch bei Okarben werden. Noch in diesem Jahr geht’s los (?). Wir freuen uns auf diesen wertvollen Beitrag für Naturschutz, Naherholung und das Stadtbild. Klimaschutz und Naherholung garantiert uns auch unser Wald, den wir weiter aufforsten werden. Wir nehmen uns ein Vorbild an „Lennys Waldprojekt“, das die Stadt und viele Bürger gerne unterstützt haben. Mehr Grün kommt auch in unsere Stadtmitte mit dem Grünzug an der Louisenthaler Straße.
Aus einer landwirtschaftlich geprägten Familie bzw. einem landwirtschaftlich geprägten Stadtteil kommend ist es uns wichtig, die Landwirte als unsere Partner zu verstehen. Sie pflegen unsere Kulturlandschaft und tragen zur Nahversorgung bei.