Ein Text von Carola Knörr, Stadtverordnete und frühere Bankkauffrau, und Frank Müller-Thurau, ebenfalls Stadtverordneter und selbständiger Unternehmer in der Wohnungswirtschaft
Wir sind beide im Laufe der letzten Wahlperiode ins Stadtparlament nachgerückt. Der Perspektivwechsel eines „normalen“, politisch interessierten Bürgers zum Mandatsträger ist spannend.
Was uns immer noch beeindruckt: Wie vielseitig die kommunale Infrastruktur ist. Wir sind den städtischen Bediensteten dankbar, die jeden Tag wertvolle Dienste für uns erbringen. Unser Beitrag zum Gelingen sind die Investitionen in unsere kommunale Infrastruktur, zuletzt beispielsweise in die Modernisierung des Bürgerzentrums, der Bürgerhäuser Petterweil und Okarben, der Sporthallen Rendel und Petterweil, jeweils verbunden mit höherer Energie-Effizienz.
„Bin ich schon drin?“ fragte Boris Becker zu Beginn des Internetzeitalters. Karben ist nicht nur drin, sondern vorne dran. Der Glasfaser-Ausbau läuft auf Hochtouren.
Boris Becker stand für Spitzensport (anderes wollen wir hier nicht erwähnen). Unser Karben zeichnet sich durch ein breitgefächertes Sportangebot aus. Dafür brauchen unsere Vereine moderne Sportstätten. Wir haben in den letzten Jahren zahlreiche neue Kunstrasenplätze gebaut und planen einen weiteren im Stadtzentrum / Bahnhofsnähe – und dort eine weitere Dreifeldsporthalle.
Radfahren ist nicht nur Sport, sondern auch eine Entlastung des Straßenverkehrs. Wir haben Radwege in nahezu alle Nachbarorte gebaut (Rendel-Gronau folgt noch) und werden auch den innerstädtischen Radverkehr verbessern.
Für kurze Wege sorgt die Nahversorgung in den Ortsteilen wie das vom BBW betriebene Lädchen in Okarben. Ein SB-Minimarkt z.B. in Roggau wäre ein weiterer Beitrag, direkt vor der Haustür den täglichen Bedarf zu finden.
Die tolle Infrastruktur, unsere top-ausgebaute Kinderbetreuung und unsere Lage machen Karben attraktiv – mit Folgen für den Wohnungsmarkt. Wohnen in Karben muss bezahlbar bleiben. Die Karbener Wohnungsbaugesellschaft schafft bereits sukzessive mehr kommunalen Wohnraum und wird dies unter anderem im Brunnenquartier (hier entstehen insgesamt 500 Wohnungen) verstärken.